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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine mehr als 900 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 9. November 2019 zum 22. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Möchten, dass das Studieren gelingt (v. l.): Günter Remmel, Geschäftsführer des Studentenwerks Bielefeld, IHC Geschäftsführerin Susanne Schaefer-Dieterle und Referent Prof. Dr. Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerkes (DSW), Berlin.

20.06.2013 | IHC Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Prof. Dr. Dieter Timmermann, Präsident Deutsches Studentenwerk, Berlin

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siehe auch Berichterstattung unter Medienresonanz.

Anwalt für Studierende

Dieter Timmermann spricht über zentrale Aufgaben des Deutschen Studentenwerks

„Wir sind dazu da, den Studierenden zur Seite zu stehen, ihnen sozial sowie wirtschaftlich den Rücken zu stärken“, fasste Prof. Dr. Dieter Timmermann das Hauptanliegen des Deutschen Studentenwerks zusammen. Vor rund 50 IHC Mitgliedern und Gästen lieferte der frühere Rektor der Universität Bielefeld zum Thema „...damit Studieren gelingt“ einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Berliner Dachverbands und seiner bundesweit 58 Studentenwerke. Die 58 Unternehmen sind bei sämtlichen Angelegenheiten rund um BAföG, Wohnheime und Kinderbetreuung sowie bei weiteren Beratungsfeldern die erste Anlaufstelle für Studierende. 

Zunächst gab es eine Besichtigungstour durch den erst Anfang Juni 2013 bezogenen Neubau des Bielefelder Studentenwerks, das umfangreiche Dienstleistungsangebote für die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Hochschule für Musik Detmold managt. Geschäftsführer Günther Remmel führte voller Stolz durch „sein“ Studentenwerk, das mit einer Rezeption für Erstkontakte, der Wohnheimverwaltung sowie mit auch extern zu buchende Seminar- und Vortragsräumen eine besondere Eingangsmarke zum Campus Bielefeld setzen soll.

Die 58 deutschen Studentenwerke haben mit 2,5 Millionen Studierenden an mehr als 350 Hochschulen in 200 Hochschulstädten alle Hände voll zu tun. Jedes Studentenwerk ist unabhängig und finanziell für sich selbst verantwortlich, in der Regel als Anstalt öffentlichen Rechts.

Voller Bauch studiert nicht gerne, doch jeder Student muss auch mal essen – am besten in der Mensa. Nur Wenige wissen, dass die Hochschulgastronomie von den Studentenwerken unterhalten wird. Zukünftig sollen Imagekampagnen und ein einheitliches Corporate Design die öffentliche Darstellung verbessern. 2013 findet zum Beispiel der Plakatwettbewerb „Was isst du?“ statt. Außerdem beteiligt sich das Deutsche Studentenwerk an der Initiative „Zu gut für die Tonne" von Bundesministerin Ilse Aigner. Mittlerweile sind 854 Mensen, Cafeterien, Bistros und Cafés mit 223.000 Tischplätzen geöffnet. Vegane oder biologische Kost wird ebenso angeboten wie individuell zusammenstellbares Essen für jeden Geschmack.

„Die Miete in den Wohnheimen muss unbedingt bezahlbar sein“, betonte Prof. Dr. Dieter Timmermann. Die durchschnittliche Miete für die rund 183.000 Plätze in den Studentenwohnheimen liege momentan bei 215 Euro brutto. Besonders jüngere Studierende fragen die Wohnheimplätze an; durch die Umstellung auf Bachelor und Master ist der Bedarf erneut gestiegen. „Bundesweit fehlen 25.000 Wohnheim-Plätze und wir versuchen, den Bund zu überzeugen, dass hier genauso investiert werden muss wie zum Beispiel in den Hochschulbau“, erklärte der DSW-Präsident und verwies auf Gespräche mit der ehemaligen Ministerin Annette Schavan und der jetzigen Bundesministerin Johanna Wanka.

Leider sind nicht alle Studierenden gesund und körperlich fit. Bei körperlichen, chronischen und psychischen Einschränkungen wird eine besondere Zuwendung benötigt, um das Studium meistern zu können. „Die meisten Behinderungen sind auf den ersten Blick kaum erkennbar, nur 6 Prozent sind offensichtlich“, erklärte Timmermann, dem die Unterstützung von Studierenden mit Handicap besonders am Herzen liegt. Die Schwierigkeit: Oft lassen sich die Betroffenen aus falscher Scham gar nicht erst beraten, „obwohl wir ihnen mit der entsprechenden Hilfe den Hochschulalltag erheblich erleichtern könnten.“

Timmermann schnitt in seinem informativen Vortrag  auch Themen wie die Finanzierung durch Semesterbeiträge, die voranschreitende Internationalisierung oder die empirische Langzeitstudie des DSW an, mit der die wirtschaftliche und soziale Lage von Studierenden seit 1952 in regelmäßigen Abständen erhoben wird. In der abschließenden Fragerunde hob er die Solidarität zwischen den Studentenwerken hervor: „In NRW haben elf Anstalten eine Einkaufsgemeinschaft gebildet, um wirtschaftliche Synergien bei der Beschaffung von Lebensmitteln zu erzielen.“

www.studentenwerke.de
www.studentenwerkbielefeld.de


Bericht: Sandra Hankel / Fotos: Susanne Freitag


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