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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine mehr als 900 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 9. November 2019 zum 22. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Überzeugt von den Stärken des Standorts OWL (v. l.): IHC Präsidiumsmitglied Dr. Dieter Wirths, Dr. Frank-Walter Steinmeier, Dietmar Engel, Partner bei HLB Stückmann.

21.06.2013 | IHC Special: Bundestagswahl 2013
Dr. Frank-Walter Steinmeier,
Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion


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„Projekt Zukunft – für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland“

„In OWL herrscht Unternehmergeist, Kreativität... und die notwendige Geduld“
Dr. Frank-Walter Steinmeier über das starke Profil des Wirtschaftsstandorts Deutschland

Er kam – und lobte zunächst einmal die Wirtschaftskraft und das Unternehmertum in Ostwestfalen-Lippe. Im Rahmen des „IHC Special: Bundestagswahl 2013“ war Dr. Frank-Walter Steinmeier zu Gast beim IHC. Sein Thema: „Projekt Zukunft ­ – für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Zunächst einmal blickte der Spitzenpolitiker zurück und bekannte sich erneut zu Reformen, die Sozialdemokraten in den Zeiten der großen Koalition mitgetragen haben – auch wenn manche Entscheidung nicht immer mit dem „genetischen Code“ der SPD vereinbar gewesen sei. Deutschland habe sich durch den Reformvorsprung auch in Zeiten der Euro-Krise bisher gut behaupten können.

„Wir dürfen uns heute nicht ausruhen, sondern müssen bereits jetzt die Weichen für genau die Neuerungen stellen, die in zehn Jahre substanzielle Erfolge für Deutschland erzielen sollen!“ mahnte Steinmeier vor den etwa 135 IHC Mitgliedern Reformbereitschaft und Zukunftsfähigkeit an. Dabei sprach er sich für die zeitgleiche Durchsetzung von Sparmaßnahmen und Investitionen aus und kritisierte die „Befestigungsreden“ der aktuellen Regierung über die Stabilisierung des Arbeitsmarktes oder Exportrekorde.

Das Euro-Krisenmanagement und die Entscheidungen des europäischen Rates bewertete Steinmeier als „eher negatives Ergebnis“. Mit der Beruhigung der Märkte durch die EZB sei lediglich „Zeit gekauft“ worden, bisher sei jedoch viel zu wenig passiert. Mehrfach betonte er, dass sich „Deutschland nicht auf einer Insel der Seligen“ befinde und keinesfalls die Bedürfnisse der Nachbarländer aus dem Blick verlieren dürfe.

Steinmeier hielt mit seinem einstündigen Vortrag keine plakative Wahlkampfrede, sondern begegnete den IHC Mitgliedern mit viel Humor und Feinsinn. Gekonnt spielte der gebürtige Detmolder sein Hintergrundwissen über die ostwestfälischen Standortvorteile aus. OWL habe sich eindrucksvoll eine eigenständige Positionierung erarbeitet, was laut Steinmeier nur mit „Unternehmergeist, Kreativität und der notwendigen Geduld“ erzielbar sei. OWL sei eine Region „wie Deutschland im Kleinen“ und eigne sich durchaus als Vorbild für viele andere Teile des Landes.

In der Diskussionsrunde, moderiert von IHC Präsidiumsmitglied Dr. Dieter Wirths, ging es unter anderem um die Steuerpläne der SPD, um Bildungsvorhaben, um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Betonung der Standortvorteile unserer in weiten Teilen industriell ausgerichteten Wirtschaft. IHC Präsident Dr. Reinhard Ch. Zinkann dankte zum Schluss für einen hochkarätigen Auftritt, der viel Stoff für ernsthafte Diskussionen geboten habe.

Bericht: Sandra Hankel / Fotos: Susanne Freitag


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