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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine mehr als 900 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 9. November 2019 zum 22. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Frank Schäffler, MdB FDP, Referent Patrick Döring, FDP Generalsekretär, sowie IHC Präsident Dr. Reinhard Ch. Zinkann kamen 68 Tage vor der Bundestagswahl zusammen, um über das liberale Wahlprogramm zu sprechen (v .l.).

16.07.2013 | IHC Special: Bundestagswahl 2013
Patrick Döring,
Generalsekretär FDP

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Siehe auch Berichterstattung und Medienresonanz.

„Liberale Politik steht für Wachstum und Stabilität“

Herausforderungen für ein starkes Deutschland in Europa

FDP-Generalsekretär Patrick Döring kritisiert „Politik des Füllhorns“ und „Versprechen auf Pump“

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle ließ sich entschuldigen, da er aufgrund der Nachwehen seines Unfalls nicht anreisen konnte. Für Ersatz sorgte der Vorsitzende der liberalen Bundestagfraktion dennoch. Er entsandte seinen Vertreter, FDP-Generalsekretär Patrick Döring nach Bielefeld, um beim „IHC Special: Bundestagswahl 2013“ das Wahlprogramm der FDP vorzustellen. Der Titel des Vortrags vor rund 90 IHC Mitgliedern: „Liberale Politik für Wachstum und Stabilität“.

„Deutschland ist vergleichsweise gut durch die Krise gekommen, unsere Wirtschaft wächst weiterhin“, betonte Döring 68 Tage vor der Wahl und blickte auf die schwarz-gelben Regierung und deren Arbeit der vergangenen Jahre zurück. Wichtig sei es, weiterhin die richtigen Entlastungssignale zu setzen, der arbeitenden Bevölkerung mit einer fairen Steuer- und Rentenpolitik entgegenzukommen sowie die Ausgaben im Haushalt zu reduzieren.

 Das Recht auf einen Arbeitsplatz – als essenziellen Wert des Sozialen – müsse hochgehalten werden. Dafür sei eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Politik und Unternehmen Voraussetzung. Auch Wettbewerbsfähigkeit und Exportstärke dürfte nicht aufs Spiel gesetzt werden, denn „auch wenn Europa gestärkt wird, darf Deutschland dabei nicht schwächer werden“.

Innerpolitisch gefordert sei Deutschland laut Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer Döring insbesondere beim demografischen Wandel, der Energiewende sowie in punkto Infrastruktur. Alle Großprojekte müssten vorausschauend geplant und durch effizient eingesetzte Gelder sinnvoll finanziert werden. Die 16 derzeit noch frappierend unterschiedlichen Energiekonzepte der Bundesländer gelte es aufeinander abzustimmen.

Die anschließende Diskussion moderierte IHC Präsident Dr. Reinhard Ch. Zinkann, der aus Unternehmersicht für eine starke, solide und vor allem berechenbare Bundespolitik plädierte. Aus dem IHC Publikum kamen viele inhaltsstarke Beiträge, unter anderem zur aktuellen Debatte um die US-Geheimdienstaffäre: Gewichte die FDP richtig zwischen „Freiheit“ auf der einen, „Sicherheit“ auf der anderen Seite? Der Bundestagsabgeordnete Döring unterstrich, dass Datenspeicherung und -kontrolle nicht ziel- und maßlos, sondern nur bei begründetem Verdacht erfolgen sollten „Im Zweifel für die Freiheit!“

Als weiterer Punkt wurde die Euro-Krise angesprochen, die laut Döring derzeit zwar nicht wahlkampfrelevant, aber selbstredend noch lange nicht vorbei sei. Bei Nachfragen zu möglichen Koalitions-Konstellationen machte er deutlich: „Wir werden die Hand für eine Ampel nicht reichen“.

Bericht: Sandra Hankel / Fotos: Susanne Freitag


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