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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine mehr als 900 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 9. November 2019 zum 22. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Referentin Claudia Michalski (l.), Geschäftsführerin Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf, und IHC Geschäftsführerin Susanne Schaefer-Dieterle sprachen über die Zukunft der Medien.

07.10.2013 | IHC Forum
Claudia Michalski
, Geschäftsführerin Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf

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„Umbruch in der Medienwelt – von der gedruckten Zeitung zur digitalen Nutzung“

Glaubwürdigkeit bleibt das Kerngeschäft
VHB Geschäftsführerin Michalski über den digitalen Wandel in der Medienwelt

„Wir verkaufen Inhalte, keine Seiten“, betonte Claudia Michalski, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) in ihrem Vortrag „Umbruch in der Medienwelt – von der gedruckten Zeitung zur digitalen Nutzung“. Wie das Düsseldorfer Verlagshaus strategisch mit der voranschreitenden Digitalisierung umgeht, zeigte sie den 65 IHC Mitgliedern und Gästen, indem sie über Apps, Zielgruppen und Marktforschung sowie die Zukunft der gedruckten Zeitung sprach.

Die Verlagsgruppe Handelsblatt ist mit ihren Flaggschiffen „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“ das führende Medienhaus für Wirtschafts- und Finanznachrichten in Deutschland. Neben den gedruckten Ausgaben, bei denen das „Handelsblatt“ börsentäglich etwa 480.000 Leserinnen und Leser erreicht, gibt es E-Paper, Onlineauftritte sowie Unternehmens-Dienstleistungen und Live-Events. Der Durchschnittsleser ist übrigens 53 Jahre alt, männlich und vor allem an Informationen über private Geldanlagen interessiert.

200 Journalistinnen und Journalisten liefern die – so der Anspruch – seriös recherchierten Inhalte aus aller Welt. Michalski verwies auf die „Handelsblatt“-Live-App, die dreimal täglich aktualisiert wird: Um 6 Uhr aus New York, um 12 und 20 Uhr aus der Redaktionen in Düsseldorf und Tokio. Das „HandelsblattMorningBriefing“, von Herausgeber Gabor Steingart verfasst und kommentiert, erreicht 250.000 Entscheidungsträger. Auch Dienstleistungen, mit denen Auftraggeber umfassende Hintergrundrecherchen anfordern können, gehören zum Portfolio. Sämtliche Aktivitäten dienen dem Ziel, Rückgänge im hart umkämpften Anzeigengeschäft auszugleichen.

Inhalte sollen nicht nur digital, sondern auch bei Live-Veranstaltungen erlebbar gemacht werden. So gibt es Events mit hochrangigen Politikerinnen und Politikern, selbst Kanzlerin Merkel stellte sich vor der Wahl dem offenen Gespräch im Hause Handelsblatt. Eine Leserbindungsmaßnahme der besonderen Art war der Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Pathfinder“, bei der 700 Nachwuchskräfte sieben Vorstandschefs aus deutschen Top-Unternehmen begegnen konnten.

Wichtig ist es laut Michalski, stetig neue Angebote zu machen – und den Leserinnen und Lesern dabei immer voraus zu sein, ihre Bedürfnisse an Neuem zu wecken. Bei allen Experimenten bleibt die Glaubwürdigkeit der Inhalte das Kerngeschäft. Konsequente Auswertungen des digitalen Leseverhaltens wertet die Verlagsgeschäftsführerin nicht als „Überwachung“, sondern als Chance, Inhalte noch zielgruppengerechter aufzubereiten.

„Wann wird die letzte Printausgabe erscheinen?“, war eine von zahlreichen Fragen in der anschließenden Diskussionsrunde, moderiert von IHC Geschäftsführerin Susanne Schaefer-Dieterle. Medienspezialistin Michalski wagte die Prognose: in etwa zehn Jahren oder wenig später. Alternativ würden sich gedruckte Medien zu einer exklusiven Sonderlösung entwickeln, die dann mit Sicherheit teurer sein müsse als das digitale Angebot.  www.vhb.de

Bericht: Sandra Hankel / Fotos: Susanne Freitag



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